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Das Bermuda3Eck

Bochum ist Kulturstadt. Die renommierten Theater und Museen, die außergewöhnlichen Veranstaltungsorte und Festivals locken Jahr für Jahr Hunderttausende an und haben die Stadt als Kulturstandort in der Region, in Deutschland und darüber hinaus bekannt gemacht.
Im Umfeld dieser renommierten Kultureinrichtungen hat sich in den letzten Jahrzehnten auch im Bermuda3Eck eine überaus lebendige und vielfältige freie Szene entwickelt. Kultureinrichtungen, Gastronomie, Einzelhandel und Unternehmen der Kreativwirtschaft haben sich angesiedelt und verdichtet.
Das etablierte riff – die Bermudahalle, in dem neben den Partys am Wochenende seit über 10 Jahren jeden (!) Mittwoch die Live-Show „New York Nights“ mit Pamela Falcon geboten wird; die Rotunde im ehemaligen Katholikentagsbahnhof,, mittlerweile eine der angesagtesten und aufregendsten Spielorte für Kunst, Kultur, Partys und Konzerte; das seit über 25 Jahren stattfindende 4-tägige Festival Bochum Total sowie der geplante Bau des Konzerthauses – sie alle unterstreichen die Bedeutung des „Kreativquartiers Bermuda3Eck“, das Geschichte und Zukunft zugleich verkörpert.

Statistiken

Das Bermuda3Eck erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 2 km², bietet mehr als 7.000 Plätze in der Gastronomie, 3.000 Freisitzplätze und zählt über 3 Millionen Gäste pro Jahr. Im Sommer kommen bis zu 30.000 Gäste pro Tag, bei Ereignissen wie Bochum Total sind es bis zu 250.000. Täglich.
Es begann vor über 35 Jahren mit dem Lokal „Treffpunkt“, heute „Mandragora“, aus dem sich das Viertel entwickelte, so wie wir es heute kennen – mit seinen Geheimtipps und seinen überörtlich gefragten Top-Läden. Erst kam der Maxi-Biergarten, dann die KAP-Bühne, dann die Symphoniker für Open-Air-Konzerte. Der Rest ist Geschichte.
Das Quartier unter der Eisenbahnbrücke ist ein farbiger Flickenteppich von Typen und Temperamenten, dessen Reiz gerade die Nicht-Uniformität ausmacht.
68 Gastro-Betriebe (von der Pommesbude bis zum Edel-Italiener), 40 Einzelhändler, über 3 Millionen Gäste pro Jahr. Menschen, Musik, Caipirinha, Currywurst und Kultur.

Die ISG

Die beteiligten Betriebe und Mitstreiter haben sich schon immer organisiert. Zuerst kam der „Gastro-Stammtisch“, dann der „Initiativkreis“, seit 2004 gibt es die Immobilien- und Standortgemeinschaft Bermuda3Eck Bochum e.V. (ISG), in der erstmals auch die Immobilienbesitzer mit ins Boot geholt wurden.
Die ISG ist ein „Stadtentwicklungsmodell zur Re-Vitalisierung innerstädtischer Quartiere“, in dem sich Gewerbetreibende und Immobilienbesitzer zusammen geschlossen haben, um das unmittelbare Umfeld zu verbessern.
Ziel aller beteiligten Mitglieder ist es, die Attraktivität des Viertels zu steigern und sozialräumlich und stadtgestalterisch Verbesserungen zu erarbeiten.
Einige Beispiele hierfür sind:

  • die Einrichtung des Bermuda-Infopoints als zentrale Anlaufstelle

  • der Einsatz von Quartiersmanagerin, Quartiersmeister und weiteren Mitarbeitern als direkte Ansprechpartner für Anwohner und Gäste

  • die gemeinsame, zusätzliche Müllentsorgung, täglich, 365 Tage im Jahr

  • gemeinsame, jährlich wiederkehrende Veranstaltungen

  • die Erhöhung von Qualität und Vielfalt von Angebot und Ambiente

  • und vieles mehr