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STADTexperimentierRAUM No.#Drei – (Frei-)Räume für Freie Szenen

Date/Time
Date(s) - Di 13.06.2017
17:30 - 19:00

Location
Rotunde

Category(ies) Keine Kategorien


(Frei-)Räume für Freie Szenen: Goldene Zeiten oder Tanz um die Goldene Ananas?

Wer braucht eigentlich wen: die Stadt die Kreativen oder die Kreativen die Stadt? Und wer sind diese Kreativen, die Freie Szene, die Off-Kultur, die subkulturelle Boheme? Vielleicht ist die vielbesungene Kreativwirtschaft am Ende nur ein ziemlich wilder Haufen ästhetischer und ökonomisch sehr different aufgestellter Individuen. Vielleicht auch nicht. In jedem Fall ist sie, glaubt man denn den akademischen Theoretikern und Politikern, ein wichtiger Teil der Stadtgesellschaft.

Was hat die Stadt von einer Stärkung der Szene? Wie kann eine solche Stärkung aussehen? Diese Fragen sind den politisch Verantwortlichen zu stellen.

Doch was wollen eigentlich die so heiß Umworbenen? Freiheit und/oder Sicherheit? Was bedeutet das für das eigene Schaffen? Was bedeutet das für den Stadtteil, wenn „die Künstler“ kommen? Der Verlust der Nachtruhe, höhere Mieten und zynische Bierpreise? Was bedeutet überhaupt „Freie Szene“: Selbstausbeutung beim Kampf gegen Regularien, Gesetze, Vorschriften und Gängelungen?

Viele Fragen, die in vielen Städten diskutiert werden. Wie sieht es in Bochum aus? Die BoBiennale 2017 gibt derzeit darauf eine umfassende Antwort. Viele Veranstaltungen an vielen Orten erlauben eine ästhetische Standirtbewertung.
Andererseits werden Szene-Viertel im 3-Jahres-Rhythmus ausgerufen, die quasi offiziellen Kreativ-Viertel sind nach Außen hin (noch) nicht sichtbar. Sind hier unkommerzielle Freiräume Mangelware? Wohin geht die Reise?

Zu Gast sind:
Oberbürgermeister Thomas Eiskirch,
Prof. Dr. Matthias Kiese, Wirtschaftsgeograph an der Ruhr-Universität Bochum,
Pia Wagner,
und Tom Gawlig.

Tom Gawlig, ist Wirt der Trinkhalle, eines Konzepts, das Craft-Bier-Kultur mit historischer Ruhrgebiets-Gastronomie verbindet. Als kulinarisch-kultureller Ort einer der Schrittmacher des so genannten Kortländer-Kiezes.
Pia Wagner hat an der Folkwang Universität der Künste Physical Theatre studiert und arbeitet nach dem Diplom als Performerin in Projekten und Kollektiven der freien Theaterszene. Sie vertritt das atelier automatique, das an der Rottstraße seit Anfang 2017 aktiv ist.

Moderiert wird der Talk in bewährter Weise von Tom Thelen, Kulturjournalist und Gastro-Kritiker.

Foto: modulorbeat
Die One man Sauna von modulorbeat entstand im Rahmen von „Das Detroit-Projekt“ von Schauspielhaus Bochum und Urbane Künste Ruhr im Sommer 2014.
Weitere Infos dazu auch hier: http://www.schauspielhausbochum.de/spielplan/one-man-sauna/

#ucbo
#stadtexperimentierraum

Die Eröffnungswoche wird mit freundlichem Dank der Rotunde an e-c-c-e (european centre for creative economy) ermöglicht durch die Unterstützung vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.
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